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Cyclocross: Weßing nur knapp am Podium vorbei

 

Dominik Paß und Bernhard Weßing fuhren als Einstieg in die Querfeldeinsaison am Wochenende ein Crossrennen in Dorsten: den Dorstener Cyclocrosscup 2.0, bei dem Weßing in seiner Altersklasse Masters 3 den vierten Platz erringen konnte.

Die Strecken bei den klassischen Querfeldeinrennen sind mit Hindernissen gespickt, die die Crosser nur mit viel Fahrtechnik meistern können, wenn sie vom Rad springen, über die Hindernisse sprinten und wieder Fahrt aufnehmen. Die Dorstener Runde, die um das Gemeindehaus Wulfen führt und 2,2km lang ist, wies vier solcher Laufpassagen auf. Zwei zu Sandkästen umfunktionierte Beachvolleyballfelder waren nur mit Mühe zu durchfahren und ein Clou der Strecke ist, dass sie direkt durch das Gemeindehaus führt. 

Weßing, der bei den Masters 3 zunächst an den Start ging, lieferte dabei ein besonders starkes Rennen ab. Der Wettkampf wurde in diesem Jahr als Auftakt im Rahmen des neu ins Leben gerufenen NRW-Cross-Cups gefahren, für weitere drei Läufe in Pulheim und anderen NRW-Städten galt es, Punkte zu sammeln. Dementsprechend war das Starterfeld in diesem Jahr nicht nur größer als im letzten, sondern noch deutlich besser besetzt, aus ganz NRW und darüber hinaus reisten Radsportler an. Umso größer ist der Erfolg Weßings einzuschätzen, der der Spitze um Günter Reitz (SV 1919 Rödingen-Höllen), Dietmar Müller (RC Endspurt Herford) und Marcus Voß (RSV Unna 1968) über die Renndauer von 40 Minuten mit "Vollgas" auf den Versen blieb. Paß hatte hingegen größere Mühen und im sehr gut besetzten Feld in der Masters 2 auch noch mit „Kette abgeflogen“ zu kämpfen. Er belegte Rang 16 und war nichtsdestotrotz einigermaßen zufrieden, bei „dieser unglaublichen Quälerei“, die alles anderes als „meine Paradedisziplin ist“.

 

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